Steuerberatung ist keine Auftragsdatenverarbeitung

Aktuell, aufgrund des Inkrafttretens der "DS-GVO" stellt sich die Frage, ob zwischen Steuerberater und Mandant eine schriftliche Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung abzuschließen ist?

Die Antwort lautet: NEIN

Steuerberater erbringen Steuerberatungsleistungen gegenüber Mandanten nicht als „Auftragsdatenverarbeiter“. Das gilt in allen Bereichen und auch in der Lohn-, Gehalts- und Finanzbuchführung.

Grund hierfür ist die Tatsache, dass Steuerberater gesetzlich verpflichtet sind die Berufsausübung unabhängig, eigenverantwortlich, gewissenhaft und verschwiegen auszuüben (§ 57 Abs. 1 StBerG). Wir arbeiten auf gesetzlicher Grundlage unabhängig von den Weisungen unserer Mandanten. Daher ist es Steuerberatern nicht erlaubt im Wege eines Auftragsdatenverarbeitungsvertrages den Weisungen und datenschutzrechtlichen Kontrollen (Art. 28, 29 DSGVO) unserer Mandanten unterwerfen.

Vorstehende ergänzende Datenschutzinformation basiert auf dem von der Bundessteuerberaterkammer und überwiegend von Behörden, Ministerien und Praktikern vertretenen Rechtsstandpunkt zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Information.

Für weitere Informationen zum Datenschutz bei Härtl Steuerberater München besuchen Sie gerne unsere Datenschutzerklärung.



Eingestellt am 25.05.2018 von S. Härtl


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